Porsche Design Timepieces

Marken­welt mit Manufaktur-DNA

In Grenchen entstand eine Marken­welt, die Porsche Design Timepie­ces als Erlebnis übersetzt: von der Hommage an F. A. Porsche über die kuratierte Zeitreise bis zum custom-built Finale. Herzstück ist das Showpiece mit der Sanduhr, in der der „Chrono­graph I“ schwebt. KRAISS verant­wor­tete Möbelbau und Umsetzung der Marken­welt – präzise gefertigt, sauber montiert, sichtbar design­ge­trie­ben. Retail.unexpected: nicht als Store gedacht, sondern als Marken­mo­ment, der bleibt.

Kunde

Porsche Design Timepieces

Ort

Grenchen, Schweiz

Fläche

550 qm (Museum & Markenwelt)

Projekt­zeit

6 Monate, Montage: 14 Tage

Archi­tek­tur

Studio F. A. Porsche (Manuel Röck, Jessica Glombowski)

Fotograf

Cinemepic

Uhrma­che­rei wird Markenwelt

In Grenchen (Schweiz) zieht Porsche Design Timepie­ces in ein Haus mit Uhrmacher-Geschichte ein – einst Eterna, heute der Start­punkt einer neuen Manufaktur-Ära. Hier treffen Fertigung, Entwick­lung und Besucher-Erlebnis aufein­an­der: oben Präzision, darunter Organi­sa­tion – und im Herzen des Gebäudes die Timepie­ces Marken­welt made by KRAISS. Ein Ort, an dem Design und Handwerk zur Bühne werden – und die Marke in jeder Perspek­tive erlebbar macht.

Vom 911 zur Uhr

Das Konzept der Marken­welt leitet sich direkt aus der Historie ab: F. A. Porsche, Designer des 911, entwi­ckelte 1972 mit dem „Chrono­graph I“ eine Uhr nach Automotive-Prinzipien. Konzi­piert wie ein Cockpit-Instrument: reduziert in der Form, maximal klar in der Ables­bar­keit. Genau diese Design­hal­tung prägt die Marken­welt als Hommage an F. A. Porsche und als kuratierte Zeitreise, die die Entste­hung der Timepieces-DNA nachvoll­zieh­bar macht.

Porsche Design steht für Reduktion und Präzision. Unser Team hat das in jeder Entschei­dung mitge­dacht – technisch sauber, gestal­te­risch stark und in der Umsetzung kompromisslos.
Berthold Ketten­stock, CEO KRAISS

Fünf Zonen, ein Flow

Die Marken­welt folgt einer klaren Besucher­füh­rung: vom Ankommen und Orien­tie­ren über die Hommage an F. A. Porsche bis zum Showpiece als zentralem Insze­nie­rungs­raum. Danach führt die kuratierte Zeitreise durch die Timepieces-Historie. Den Abschluss bildet der custom-built Bereich – dort wird aus Inspi­ra­tion eine indivi­du­elle Uhr.

Ankommen bei Porsche Design

Der Eingangs­be­reich setzt sofort die Richtung: eine reduzierte Empfangs­theke als klare Anlauf­stelle, dahinter die dunkle Logo-Rückwand mit leuch­ten­dem Porsche Design Schrift­zug als erster Marken­mo­ment. Metall­la­mel­len struk­tu­rie­ren die Fläche und geben Orien­tie­rung ab dem ersten Schritt. Die rote LED-Linie an der Theke bringt Spannung in die Zurück­hal­tung. Zwecks Schweizer Vorgaben musste dieser Bereich die Brand­schutz­an­for­de­rung A1 erfüllen – ein enges Regelwerk, das in die Gestal­tung sauber einge­bun­den wurde.

Porträt in Bewegung

Als Hommage an Ferdinand Alexander Porsche entstand eine Lamel­len­wand, die erst im Vorbei­ge­hen ihr Motiv zeigt: Aus der Nähe sieht man als erstes die Metall­la­mel­len – je nach Blick­win­kel erscheint das Porträt durch gedrehte, 3D-verformte Lamellen. Das indirekte Highlight misst 4,3 Meter in der Breite und 2,9 Meter in der Höhe, rücksei­tig akustisch wirksam in schwarz matt. Technisch anspruchs­voll und dennoch präzise gelöst: Für die Schweizer Brand­schutz­an­for­de­rung A1 wurde die Konstruk­tion konse­quent materi­al­ge­recht umgesetzt. Produ­ziert und vormon­tiert auf der Schwä­bi­schen Alb.

Sanduhr als Zentrum

Der Showpiece-Raum ist komplett um eine abstrakte Sanduhr gebaut – sie ist Mittel­punkt, Blickfang und Leitidee zugleich. Boden­print, Wandgra­fi­ken und die Licht­dra­ma­tur­gie sind exakt auf dieses Objekt ausge­rich­tet und machen Zeit zum Thema des gesamten Raums. In der Mitte der Sanduhr schwebt der „Chrono­graph I“ magne­tisch, dreht sich um die eigene Achse und wird von unten beleuch­tet. Raumhohe, akustisch wirksame Wandver­klei­dun­gen tragen Zitate und verdich­ten die Atmosphäre.

Zeitreise in Vitrinen

Der Museums­be­reich erzählt die Timepieces-Geschichte konse­quent chrono­lo­gisch. Entlang einer klaren Jahres­li­nie führen Podeste und Vitrinen durch die Entwick­lung – vom Ursprung bis heute. Jedes Exponat ist präzise insze­niert: mit Glasab­de­ckun­gen, integrier­ter Beleuch­tung und Schub­la­den in den Vitrinen, die zusätz­li­che Inhalte und Details aufnehmen. Eine großfor­ma­tige Bild- und Grafik­wand setzt den Kontext und verbindet Uhr, Design und Automotive-DNA. So wird nachvoll­zieh­bar, wie sich Gestal­tung und Technik über Jahrzehnte entwi­ckelt haben.

Custom-built als Finale

Im custom-built Bereich wird aus Inspi­ra­tion eine persön­li­che Uhr. Gäste können mit dem eigenen Porsche einfahren und wechseln in eine ruhige Beratungs­zone mit Lounge und Bar. Hier wird Indivi­dua­li­sie­rung konse­quent weiter­ge­dacht: Die Uhr kann so abgestimmt werden, dass sie zum eigenen Porsche perfekt passt – bis in Farbe, Material und Details. An Beratungs­ti­schen mit integrier­ten Vitrinen und Schub­la­den werden Varianten gezeigt und bespro­chen. Die Kompo­nen­ten­wand macht die Auswahl greifbar und führt Schritt für Schritt zur finalen Konfiguration.

Details

Freude an Präzision 

Dieses Projekt war für unser Team etwas Beson­de­res – weil hier Design, Handwerk und Marke so konse­quent zusam­men­spie­len. Umso mehr freut es uns, Porsche Design als neuen Stamm­kun­den begleiten zu dürfen: von ersten gemein­sa­men Projekten, weiter über Shop-in-Shop Umset­zun­gen bis hin zu dieser Marken­welt in Grenchen. Gemeinsam mit allen Betei­lig­ten entstand ein Ergebnis, das nicht nur funktio­niert, sondern Atmosphäre schafft – und den Timepieces-Spirit sichtbar macht.